Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging der gepflegte Herr in Begleitung seines Schneiders zum Tuchhändler, um einen passenden Stoff auszusuchen, aus dem der Schneider seines Vertrauens dann das gewünschte Kleidungsstück herstellte.
Gustav Fueter (1846 - 1905) ist im Familienarchiv als „Tuchherr“ eingetragen. Der Tuchladen war schon damals im Haus an der Marktgasse.
Sein Sohn Gustav erweiterte das Geschäft mit einer Maßschneiderei und später mit dem Angebot an Konfektionskleidern. Die Massanzüge wurden ausschliesslich im Haus genäht.