1904 reichte Gustav Fueter ein Baugesuch ein unter dem Titel „Werkstattanbau“. Geplant war ein zusätzliches Gebäude im Innenhof. Es wurde das Atelier für die Schneider.
Im Erdgeschoss die Zuschneiderei, auf der Hofebene das Änderungsatelier und ihm obersten Geschoss die Königsdisziplin, die Massschneiderei. 1980 legte der letzte Schneider seine Arbeit hin.
Das Schneiderhaus im Hof strahlt eine wohltuende Schlichtheit aus. Die grossen Fenster erinnern an die Zeit, als über ein Dutzend Schneider froh waren, genügend Licht bei ihrer Arbeit zu haben.